Almanity Hoi An

Nun saß ich da vor meinem leckeren Banh Mi und mein Handy bimmelt ohne Ende. Die Nummer kenne ich gar nicht. Wer sucht mich denn bitte mitten im Urlaub? Einfach ignorieren … Ich bin ja schließlich in Hoi An und esse gerade eines der leckersten belegten Sandwhiches des Landes. Nur leider ließ der Anrufer nicht los und probierte es noch ein paar Mal bis ich schließlich ranging. „Chi Mai Pham ah?“ – kommt aus dem anderen Ende. „Da day la Mai Pham. Ai Do? (Jo, hier ist die Mai Pham dran, wer isen dran?“. „Da day la Chi *ich hab ihren Namen vergessen* …. bla bla bla blub … Es war mal wieder was geschäftliches … Meine Agentur vor Ort hat mir ein paar Termine aufgesetzt, die ich aber schon Tage vorher abgesagt habe. Leider hat Sie vergessen den Partnern Bescheid zu geben, sodass mich mindestens 3 Hotels anriefen … Wie blöd aber auch.

Da das Almanity aber am Apparat war, eines meiner favorisierten Stadthotels, konnte ich natürlich nicht nein sagen, packte mein Sandwhich ein, stieg auf mein rotes Klappergestell (Es war wirklich ein rostiges Rad), schmiss den Navi an und radelte los. Laut Google Maps sind es nur 2 Km und 5 Minuten Fahrt. Das sollte ich schon packen.

Naja denkst du! Die Straßen in Hoi An sind schwer zu finden und wenn man die Abzweigung verpasst hat, wird es schwer mitten auf der Straße zu wenden. So verbrachte ich 20 Minuten damit das Hotel zu finden, welches eigentlich sehr gut liegt, wenn man es weiß. Total müde und verschwitzt erreiche ich das 4* (eigentlich 5*, aber Ihnen fehlt ein Tennis Court) Almanity (326 Ly Thuong Kiet, Tan An W, Hoi An, Viet Nam) und werde freundlich empfangen. Leider war ich heute gar nicht für Geschäftstermine gekleidet und sah sehr leger aus mit meinen Shorts und T-Shirt, aber macht nichts. Es kommt ja nicht immer auf das Kostüm an, oder? Vor allem wenn man unerwartet auf eine Inspektion muss? 

Die Sales Managerin war sehr freundlich und fand es unterhaltsam, dass ich a) nichts von den Termin wusste und b) spontan doch gekommen bin und c) meine Visitenkarten vergessen habe … Chaos vorprogrammiert!

Wir nahmen einen tollen Willkommensdrink zu uns, welches die Farbe wechselt und schön prickelt. Dann gingen wir vorbei am riesigen dreistufigen Pool mit Wasserfall (Wow Faktor) zu den einzelnen Zimmern. Es gibt 4 Kategorien: My Mind, My Spirit, My Energy und My Heart. Die Unterschiede sind Lage, Zimmergröße und Ausstattung. Mir gefallen alle Kategorien recht gut, außer das My Spirit, da es ein Maisonette ist, aber die Treppen doch recht steil ist und ein Ausrutschen vorprogrammiert ist. Wenn ich mal ein oder zwei Cocktails zu viel habe, wird’s aber ein Spaß! Meine Empfehlung für Pärchen: Das My Heart mit Terrasse und JACUZZI 🙂

Im Zimmerpreis inkludiert sind jeweils eine 90-Minütige Spa-Anwendung pro Gast und Tag, die man im größte Spa-Resort Vietnams genießen kann. Ja, das Alamanity hat mehr Behandlungsräume als das Fusion Maia, unterscheidet sich aber im Konzept, da der Strand fehlt und man wirklich viel Fokus auf Spa-und Wellness legt. Das riesige Spa liegt im Untergeschoss, das schön abgedunkelt ist. 

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Mein Fazit: Sehr schöner Wellnesstempel in zentraler Lage. Man ist fußläufig in 10 Minuten in der Altstadt, hat genügend Lokale um sich und kann sich jeden Tag verwöhnen lassen. Wenn man also kein Strandhotel braucht (ich beziehe mich mal auf die Stormy Season im Herbst), wird sich hier sicher wohl fühlen.

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