Amanpuri

Als vor 30 Jahren Adrian Zecha das allererste Aman Resort eröffnete, begann eine neue Ära. Das Amanpuri setzte neue Standards und gehört bis heute zu den besten Resorts der Welt. Du hast noch nie von Aman Resorts gehört? Nun, erinnerst du dich an George Clooneys oder Bastian Schweinsteigers Hochzeit in Venedig? Weißt du noch in welchem Hotel Sie und Ihre hundert Gäste gefeiert haben? Genau! Im Aman Canal Grande.

Aman Resort steht für außergewöhnliche Hotels an außergewöhnlichen Plätzen, meist fernab der Touristenorte. Das Klientel ist gut betucht und legt viel Wert auf Privatsphäre und Understatement. Manchmal ist weniger auch mehr. Es muss nicht immer der goldene Wasserhahn oder der diamantenbesetzte Kronleuchter sein. Aman Resorts sind eben sehr speziell und nicht für jedermann geeignet, man liebt es oder lässt es eben sein. Für die Liebhaber von Amans gibt es einen speziellen Begriff –  Amanjunky. Einmal Aman und immer wieder.

Mein allererster Aman Aufenthalt ist fast ein Jahr her und begann in Tokyo. Aman Tokyo ist das allererste Stadtresort und einfach unbeschreiblich. Lest hier mehr über meinen Aman Tokyo Aufenthalt.

Im Februar durfte ich durch meinen tollen Job <3 auch im Amanpuri auf Phuket wohnen. Alleine die Anfahrt dorthin war etwas gewöhnungsbedürftig, denn man muss durch Security Kontrolle (wegen der vielen VIPs) passieren, bevor man dann die offene Teakholz Lobby erreicht. Der Check In erfolgt bei einem leckeren Welcome Drink und das Gepäck wird wie üblich schon in das Zimmer gebracht.

Schaut euch diesen tollen Midnight Pool an. Da möchte man fast gar nicht reinspringen, oder? Abends, wenn die Sonne untergeht, ist der Platz am Pool so romantisch.

Da das Hotel fast ausgebucht war, bekamen wir leider nur den Garden Pavillion, welche weiter weg vom Strand liegen und keinen Meerblick bieten. Der Garden Pavillion war sehr nett, aber die Partial Sea View oder die Ocean Front Pavillion wären natürlich schöner gewesen. Die großzügigen Zimmer sind alle gleich eingerichtet, viel dunkles Holz, kein Fernseher und ein offenes und sehr großes Badezimmer mit japanischer Toilette.

Die Betten sind amantypisch sehr bequem und das Zimmer ist subtil mit einigen Thai Elementen eingerichtet. Das Uhrzeittelefon und der CD Player geben dem Zimmer einen „Retro“ Touch.

In seinem privaten Garten kann man gut Yoga üben, auf den zwei Liegen entspannen oder im eigenen Sala zu Abend essen. Man kann auch wie ich einfach beim Yoga einschlafen, weil es so bequem ist.

Gegen 17 Uhr wird am Hauptpool auch Tee und kleinere Snacks serviert. Abends hat man die Auswahl aus drei Restaurants und wird von traditioneller Live-Musik begleitet. Das Essen im Thai Restaurant ist gut, aber ich gebe zu schon besser Thai gegessen zu haben. Der Preis mit ca. 100 USD für zwei Personen nicht ganz günstig, aber so viel gibt man auch in München  bei einem guten Thai aus. Das Frühstück ist à la carte, was ich liebe. Das Egg Benedict und die Fruchtplatte waren wirklich sehr gut.


Das Amanpuri teilt seinen Strand nur mit dem benachbarten The Surin, ehemaliges Chedi, und ist quasi privat, denn es gibt keine Tagestouristen oder motorisierten Wassersport. Als begeisterte Schnorchlerin / Taucherin war ich etwas enttäuscht, da die Unterwasserwelt da eher mau war. Nicht schlimm, denn dafür geht man nicht ins Amanpuri. Man liegt am Strand, lässt sich eine frische Kokosnuss bringen, im Thai Spa verwöhnen und genießt einfach nur den Sand unter seinen Füßen, die frische Brise in den Haaren und hofft, nach zwei Wochen Asien noch in seine Hosen zu passen.

Achja Aman. Ich kann nur von diesen unglaublichen Hotels schwärmen und freue mich schon auf meinen nächsten Aman Besuch 🙂

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