COMO Cocoa Island

Die Malediven, ein Paradies weit weit entfernt. So denken viele, aber so weit ist das kleine Paradies nicht. Knapp 11 Stunden später erreiche ich via Dubai die Hauptstadt Malé und nehme das Speedboot des COMO Cocoa Island (Schalter E5) Richtung Erholung. Die vierzigminütige Fahrt vergeht wie im Flug und ich erreiche die private Insel Cocoa Island im Süd Malé Atoll.

Wettertechnisch könnte es etwas besser sein, aber es ist trotzdem warm und bewölkt. Am Steg werde ich bereits erwartet und zur offenen Rezeption im Herzen der Miniinsel gebracht. Eine frische Kokosnuss wird als Willkommensgetränk gereicht und sogleich gibt es eine kleine Rundtour bis vor meine Suite, einer Dhoni Loft Suite. Das Resort besteht aus 33 Villen und Suiten, alle Over-Water im Stil der Dhonis, traditionellen Fischerbooten nachempfunden. Es ist das erste von zwei COMO Resorts auf den Malediven und ein absolutes Juwel. Hier stelle ich mir die perfekten Flitterwochen vor: Schnorcheln, Tauchen, Entspannen und einfach abschalten.

Da jede Zimmerkategorie direkten Zugang zum Hausriff (es gibt zwei) bietet, gibt es keine bevorzugte Zimmerkategorie. Ich wohne im Loft, verliebe mich aber auch in die Einstiegskategorie Dhoni Suites. Suites, Loft und Villa sind reine Geschmacksache. Die Einrichtung ist zurückhaltend und genau richtig. Manchmal ist weniger auch mehr.

Die Unterkünfte werden durch einen langen Steg verbunden und man ist von der hintersten Two-Bed-Room Como Villa ca. 7 Minuten vom einzigen Restaurant Ufaa entfernt. Die Insel kann man in ca. 15 Minuten komplett umrunden, sodass man noch nicht mal ein Fahrrad braucht. Hier auf Cocoa Island gilt nur eins: Barfuß Luxus.

Packe deine Sandalen und Flip Flops wieder ein und fühle dich wie im Paradies. Adam und Eva trugen ja auch keine Schuhe.

Spaziere zur Flut entlang des Strandes und du wirst die Gelegenheit haben Baby Schwarzspitzen-Riffhai sowie kleine gelbe Rochen beobachten zu können. Ungefähr 10 Haie schwimmen entlang des seichten Gewässers und wir folgen Ihnen zum Restaurant, einmal um die ganze Insel rum. Viele gehen mit Ihren Hunden spazieren, nur wenige können behaupten einmal in ihrem Leben mit Haien spazieren gegangen zu sein.

Die Insel ist sehr klein, aber genau das mag ich hier. Diese Privatsphäre erfährt man nur selten und wer es wie ich gerne privat und ruhig mag, wird hier absolut glücklich sein. 150 Angestellte auf 33 Zimmer ist schon eine Ansage.

Das Hotel bietet einiges an Aktivitäten: morgendliche Yogakurse (außer Freitags), ein fantastisches Spa-Angebot (diese Como Shambala Massage ist ein Traum) , Tauch-und Schnorchelausflüge (unbedingt mit den Schildkröten schwimmen), Tauchkurse, gutes Sport-Angebots und mehr. Es wird hier nicht langweilig.

Zuletzt möchte ich noch das Ufaa Restaurant loben, das einen Michelinstern verdient hat. Das Essen ist hier unglaublich gut und es gab kein Gericht, das ich nicht mochte. Ich bin was das Thema Essen geht, sehr wählerisch, aber dieses Restaurant machte mich sprachlos. Da es keine anderen Restaurantmöglichkeiten gibt, empfehle ich eine Halbpension zu buchen. Probiere unbedingt den Hummer-und den Garnelen-Pomelo Salat von der Como Shambala Karte. Es heißt schon einiges, wenn ich diesen zwei Tage hintereinander esse. So ich bin dann mal weg, denn der Pomelo-Salat wartet bereits auf mich.

Welcome to Paradise

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