Die Sache mit den Haien und Schildkröten

Die Malediven sind nicht nur ein Paradies für Sonnenanbeter, Flitterwöchler oder Luxusreisende, sondern auch für Schnorchler und Taucher. Die Atolle, Hausriffe und Tauchgründe sind unglaublich vielfältig und daher habe ich mir mein „Erstes Mal“ im Deep Blue Sea auch für die Malediven aufgehoben.

Während meines Aufenthalts auf Cocoa Island nahm ich an einer geführten Schnorcheltour teil (mit viel Bearbeitung à la Mai konnte ich den Tauchlehrer überzeugen uns zu den Schildkröten zu bringen. Ob es mit den Walhaien auch geklappt hätte?).

Eine fünfzehnminütige Bootsfahrt brachte uns zur Turtle Bay. Nach und nach zogen wir unsere quietschgelben Schwimmwesten, Flossen und Schnorchel an. Ich war relativ froh, dass ich eine Schwimmweste anhatte, denn der Ausflug dauerte schon etwas länger (ca. 90 Minuten + Fahrzeit + Delfine) und so lange kann ich auf offener See nicht treiben (wobei der dazu gewonnene Fettanteil etwas behilflich ist …).

Unseren beiden Guides folgend, bewegten wir uns wie ein Schwarm Fische durch die weite, dunkle See und staunten über die atemberaubende Vielfalt. Hier ein Nemo, da eine Dori und da ein schwabbeliger Seewurm. Achtung da ist ein „Trigger Fish“, der hat Zähne.

Plötzlich geht alles ganz schnell und ich muss heftig in die Flossen treten. Wir haben eine Meeresschildkröte entdeckt. Ganz entspannt dreht sie ihre Runde und hält hier und da, um zu essen. Alle schwimmen auf der Stelle und staunen über diese Schönheit. „Hey Dude“, denke ich und bin wirklich glücklich. Schwimmen mit den Schildkröten ist jedenfalls besser als von einer Affenherde durch Angkor Wat gejagt zu werden.

Wir ziehen weiter und es wird wieder ein Tempo eingelegt, denn diesmal erwartet uns ein Riffhai. Haie!!! Mag ich überhaupt nicht und bekomme schon fast Panik. Panik unter Wasser ist nicht so toll, deswegen schwimme ich wieder an die Oberfläche. Leider ist der Wellengang sehr stark und ich sehe nicht viel. Wo sind alle anderen hin?

Mein Held der Stunde (nein nicht Prince Charming auf einem Surfbrett), mein Guide, findet mich dann doch und zieht mich an seiner quietschgelben Boje hinterher. Irgendwie schon süß und so typisch für mich.

Nach einer gefühlten Ewigkeit, ein paar Schildkröten, Haien und Fischen später, geht es zurück auf das Boot.

So ein Schnorchelausflug ist schon etwas anstrengend, aber lohnenswert. So nun zurück auf die Insel und ab in die Hängematte.

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