Japan 2025 – Wie mich Kyushu in seinen Bann zog – Teil 2 (Kumamoto, Aso & Takachiho Gorge)

Nach 4 Tagen Tokyo, nahm ich am frühen Morgen den Airport Bus von Busta Shinjuku zum Flughafen Tokyo-Haneda. Da es sehr früh am Morgen war, bestellte ich über die App Go ein Taxi, welches mich zum Busbahnhof brachte. Normalerweise kostet die Fahrt 900 bis 1000 Yen, umgerechnet also 5 €. Aufgrund der Uhrzeit (5 Uhr), wurde ein Zuschlag von 500 Yen erhoben.  Taxis sind in Japan etwas teurer, ähnlich wie in Deutschland, aber mit viel Gepäck oder kurzen Strecken, macht es manchmal Sinn eins zu nehmen. Mein großes Gepäck habe ich am Abend vorher vorbereitet und über die Rezeption vorab nach Fukuoka geschickt. In meinem Flugticket nach Kyushu ist bereits 20 kg Freigepäck enthalten, aber ich möchte nicht in Kumamoto ankommen und dann genervt die Bahn oder den Bus nehmen. Nun mag sich einer fragen, warum ich überhaupt großes Gepäck mitnehme. Ganz einfach, ich shoppe für mein Leben sehr gerne in Uniqlo, Muji und sammle exklusive Pikachu Plushies. Die nehmen nun mal Platz ein und ich darf zwei Mal 23 kg Freigepäck mitführen.

Reisetipp 1: Reise mit mittelgroßem Gepäck und verwende die Koffer-in-Koffer-Technik. Für Shopaholics wie mich eignet sich die Kombi L Koffer mit Handgepäckkoffer. Packe dein Handgepäck mit Kleidung für maximal 5-7 Tage und wasche den Rest in Japan. Wichtig: Bei viel Gepäck unbedingt das Gepäck mit Takyubin / Yamato zum nächsten Hotel schicken. Das kostet je nach Distanz ca. 15-25 € pro Koffer und dauert ca 2 Tage. Daher packe eine Tasche oder eine Koffer für 2 Tage. Weiterhin empfehle ich euch die faltbaren Koffer von Rollink oder ähnlich. Diese passen in kleine Ecken vor den Betten und sparen so viel Platz.

Wie komme ich von Tokyo nach Kyushu ?

Kyushu ist die am südlichsten Insel der 4 Hauptinseln und per Flugzeug, Fähre und Shinkansen erreichbar. Die Zugfahrt von Tokyo Station nach Fukuoka / Hakata dauert über 6,5 Stunden und ist unglaublich teuer (über 100 € pro Strecke). Da ich schon mehrmals Shinkansen gefahren bin, entschied ich mich für die günstigste Methode: das Flugzeug. Inklusive Wartezeit am Flughafen Tokyo bin ich somit günstiger und schneller vor Ort.  Den Flug buchte ich direkt über Solarseed, einer lokalen Budget Airline, die sehr zu empfehlen ist. Sauber, viel Platz, 20 kg Freigepäck und das zu einem unschlagbaren Preis von 60 €. Da ich keine Lust hatte mein große Gepäck mitzuschleppen, schickte ich das Gepäck bereits weiter nach Fukuoka, meiner Station danach. Der zweieinhalbstündige Flug verging im Flug und ich bin beeindruckt, wie angenehm es war. Der Ablauf an japanischen Flughäfen hat mich sehr beeindruckt: Man sollte bei Innerlandsflügen maximal 1 Stunde vorher am Flughafen sein, mit Gepäckaufgabe maximal 1,5 Stunden. Ich hatte ca. 1,5 Stunden eingeplant und hatte mehr als genügend Zeit am Flughafen. Das Boarding für Innerlandsflügen ist super effizient und beginnt maximal 20 Minuten vor Abflug. Man boarded nach Gruppe und da Locals nur mit wenig Gepäck reisen, gibt es auch kein Gerangel an den Overhead Fächern. Man hat maximal seinen Rucksack oder Handtasche dabei.

@oh.thoseplaces

A lot of people oversee Kumamoto and its such a pity as this city is quiet nice and worth a visit. I came to Kumamoto to visit Mt. Aso & Takachiho Gorge as they are closer than from Fukuoka. The castle is really nice but still recovering from the 2016 earthquake. Also make sure to eat Kumamoto Ramen and Tonkatsu at Katsuretsu Tei. The Kurobuta Pork is so 🤤

♬ Originalton – oh.thoseplaces

Reisetipp 2: Innerlandsflüge sind in Japan deutlich günstiger als Shinkansen Ticket. Beispiel Hakodate – Tokyo (Haneda): 41 € mit AirDo vs. 130 € mit dem Shinkansen (1,5 h Flugzeit vs 6 h Zugfahrt). Das ist ein absoluter No-Brainer. Zugfahrten sind in Japan sehr teuer, daher rechnet aus, ob es sich für euch rentiert. Der JR Pass für Ausländer rentiert sich in den meisten Fällen nicht, da Einzeltickets oft günstiger sind. Manche regionale Pässe wie der Hiroshima Kansai oder Sanyo Sanin Pass können sich rentieren, schon alleine wenn man die Strecke Osaka-Hiroshima als Tagesausflug macht. Nutze hierfür den JR Pass Calculator, den man über Google findet.

Reisetipp 3: Gepäcktransfer ist die beste Erfindung. Es ist so bequem, wenn man sein unhandliches Gepäck nicht durch die Gänge der Bahnhöfe schieben muss oder Platz im Zug suchen muss. Und die Treppen erst! Nein, schickt euer Gepäck bequem von A nach B (nur möglich von Hotel zu Hotel, da Personal dieses empfangen muss). Wenn ihr ein AirBnB oder unbemanntes Hotel habt, müsst ihr zum nächsten Yamato Office und das dort verschicken.

Reisetipp 4: Lerne ein paar einfache Wörter und Sätze wie Vielen Dank, Entschuldigung, Darf ich, Bitte. Das bringt dich oft sehr weit! Du kannst auch Google Translate benutzen, das hilft sehr oft weiter. Sei einfach höflich, nicht laut (keine lauten Gespräche in den Öffis) und passe dich an. Japan ist ein sehr diszipliniertes Land und es beruhigt einen sehr, wenn es einfach still um einen ist.

Ankunft in Kumamoto

Kumamoto ist eine Mittelgroße Stadt auf Kyushu und nicht wirklich bekannt. Ich entschied mich für zwei Nächte hier, da ich diese Stadt als Basis für Tagesausflüge zum Vulkan Mt Aso und in die Schlucht Takachiho Gorge nutzen möchte. Hierfür buchte ich eine Minigruppentour mit maximal 6 Personen, die beide Sehenswürdigkeiten abdeckt. Für 16.000 Yen, war das einer der größeren Ausgaben, aber einer der besten Erlebnisse meiner Kyushu-Reise.

Fun Fact: In Kumamoto wird in den Bussen die IC Card nicht angenommen. Es gibt eine eigene lokale IC Card, die nur in Kumamoto funktioniert. Man kann in Bussen mit Kreditkarte oder mit Bargeld zahlen. In Trambahnen wird die Paseo / Suica oder wie sie alle heißen weiterhin akzeptiert.

Wie man in Kumamoto Bus -und Trambahn fährt:

Ihr steigt in der Mitte des Busses ein,  drückt auf den Knopf für den nächsten Stopp und steigt vorne beim Fahrer wieder aus. Dort tappt ihr eure Kreditkarte oder zahlt mit Bargeld die Flatfare von ca 200 Yen. Das gleiche gilt auch für die Tram, nur das ihr hier eure IC Card nutzen könnt. Wenn ihr unsicher seid, beobachtet die anderen Reisenden. Achtung: in Tokyo steigt man vorne in den Bus, und in der Mitte wieder aus!

Was kann man alles in Kumamoto machen?

Viele Touristen lassen Kumamoto aus, da es in ihre Augen nicht viel gibt. Das stimmt so nicht, denn ich fand es sehr süß hier. Die bekannteste Attraktion ist Kumamoto Castle, einer der 3 Premium Schlösser neben Himeji und  Matsumoto Castle. Leider wurde Kumamoto Castle während dem großen Erdbeben 2016 sehr in Mitleidenschaft gezogen und wird immer noch renoviert. Trotzdem empfiehlt sich ein Besuch sehr, denn das Schloss ist komplett schwarz und drinnen befindet sich ein Museum. Im Frühling, wenn hier alles blüht ist es bestimmt traumhaft schön. Auch zur Herbstlaubfärbung ist es einfach magisch. Leider hatte ich eine chinesische Gruppe vor Ort, die extrem laut war.

Daher bleib ich nicht so lange im Schloss und machte mich auf den Weg zum Kumamom Tanz, der täglich um 14:00 beginnt. Kumamom ist das Maskottchen der Stadt und allseits präsent. Überall wird man den Braunbär finden, total süß. Leider war es hier auch wieder voll, und ich genoß den Tanz nicht wirklich. In der Nähe entdeckte ich einen Massage-Salon und ich gönnte mir eine einstündige Massage für die Schulter und den Kopf. Es war absolut entspannend und mit 5700 Yen absolut im Rahmen. Der Masseur sprach sehr gutes Englisch und hatte butterweiche, warme Hände 😉

Probiert unbedingt Kumamoto Ramen und Tonkatsu im KATSURETSUTEI (es gibt hier mehrere Filialen). Das Kagoshima Premium Pork für 2400 Yen ist einfach göttlich.

Wo soll man ab besten übernachten ?

Kumamoto ist recht überschaubar, daher empfehle ich euch ein Hotel am JR Kumamoto Bahnhof oder in der City beim Busbahnhof Sakuramachi. Das The Blossom oder das Mitsui Garden sind gute Adressen und absolut in Ordnung. Mit den beiden Tramlinien kann man gut die Stadt erkunden. Die Trams sind leider klein, und daher kann es schon mal etwas voller werden. Ich selbst habe im Mitsui Garden übernachtet, und fand die Lage perfekt. Zum Shoppen ist jedoch der Bahnhof besser, da dort auch ein sehr großes Einkaufszentrum mit Uniqlo vorhanden ist.

Mitsui Garden Kumamoto:

größere Zimmer, für 2 Personen geeignet, 5 Minuten vom Busbahnhof und Mall entfernt, Einkaufspassage ist auch nur 5 Minuten entfernt, zwei Trambahnlinien in ca 2 Minuten erreichbar, JR Bahnhof ist ca 10 Minuten mit der Tram entfernt, ca 20 Minuten vom Schloss entfernt, das japanische Frühstück ist sehr gut, da man lokale Speisen wie Pferdefleischeintopf probieren kann (lecker!). 5/5

Tagesausflug nach Mt Aso und Takachiho Gorge

Ich traf meinen Guide Helen außerhalb von Kumamoto in Higo-Ozu Station, welche ca. 30 Minuten Zugfahrt entfernt ist. Wir waren eine kleine Gruppe von 6 Personen, zwei  sehr nette Indonesier-Amerikaner aus Oregon und zwei Damen aus Kalifornien. Mit den asiatischen Ehepaar verstand ich mich auf Anhieb sehr gut und ich bot beiden an mit mit das Ruderboot in der Schlucht zu teilen. Ich war die einzige aus der Gruppe, die eine erfolgreiche Reservierung platzieren konnte. Diese könnt ihr 14 Tage vorher, um Punkt 9 Uhr JST auf der Webseite: https://en-62123.site-translation.com/boat/     reservieren. Das bedeutete für mich mitten in der Nacht aufzustehen (1 Uhr morgens in Deutschland), um die Reservierung zu tätigen. Wenn ihr Glück habt, reserviert den Slot um 12 Uhr, 12:30 oder 13 Uhr, da dann das Licht am besten ist. In ein Boot passen 3 Personen rein oder zwei Erwachsene und ein Kind maximal.

Die Fahrt von Higo-Ozu nach Minami-Aso unserem ersten Stopp, war entspannend und die Landschaft um den größten, bewohnten Caldera der Welt, einfach atemberaubend. Weite Grasfelder, kleine Dörfer und Vulkane und Berge. Einfach magisch. Es hat mich sehr geflashed und ich bin froh gewesen, dass mich einer gefahren hat, denn öffentlich wäre das durchaus schwerer geworden.

Wir unternahmen eine kleine Pause, und man konnte Eis (sehr lecker), lokalen Kaffee oder einfach die Aussicht genießen. Mein Mann ist ein absoluter Kaffee-Liebhaber, deswegen gab es auch Aso Kaffee! Falls ihr gerne und hochwertig einkauft, es gibt vor Ort ein Montbell Outlet, das japanische Äquivalent zu Patagonia und co.

Mount Aso ist bekannt für seine tollen Wanderpfade und sehr beliebt bei Naturfans und Sportlern. Auch für Familien gibt es recht einfache Wanderpfade. Ihr könnt auch eine normale Tour ohne Wanderungen buchen, welche euch dann hoffentlich zum Nakadera Crater bringt, wenn es erlaubt ist. Die Wahrscheinlich da hoch zukommen, ist 50. / 50, da er oft giftige Gase aussendet und es einfach zu gefährlich ist. Für Asthmatiker ist ein Besuch lebensgefährlich.

Nach der kleine Pause fuhren wir weiter nach Takachiho Gorge und die zauberhafte Helen (Britin, die seit 20 Jahren hier in Japan lebt) konnte einen Parkplatz direkt an der Bootsanlegestelle ergattern. Die Fahrt nach Takachiho dauert ca. 1 ½ Stunden und führt euch zu den schönsten Ecken Kyushu. Man fährt über lange Brücken, tiefe Täler, quer durch die Caldera bis in die Präfektur Miyazaki. Es war super wenig los und ehrlich gesagt, könnte ich mir vorstellen hier auch Auto zu fahren. Die Fahrt zum Tal war dann doch etwas schwieriger, da viele Serpentinen und arg eng. Man sollte definitiv ein kleines, aber leistungsstarkes Auto haben.

Wir waren kurz nach 10 Uhr in der Schlucht und es war noch nicht so viel los. Eine große Gruppe Chinesen kam uns entgegen, aber danach war es angenehm ruhig. Die Takachiho Schlucht ist viel kleiner als erwartet. Man spaziert von einem Ende zum anderen in weniger als 30 Minuten. Daher plant für den Besuch mal ca zwei bis drei Stunden maximal ein (inklusive 30 Minuten Bootsfahrt und Mittagessen). Meine Bootsfahrt habe für 12 Uhr reserviert, sodass wir gemütlich zur Anlagestelle gingen und erst Mal Sicherheitswesten angezogen bekamen. Meine einzige Anforderung an meine Begleiter war, dass einer von Ihnen rudert, da ich das absolut nicht kann. Wir Frauen genossen die tolle Bootsfahrt, während wir versuchten nicht mit anderen Booten zu kollidieren. Die Bootsfahrt ist nichts für Menschen, die nicht rudern können. Man hat nur 30 Minuten Zeit, um einmal quer durch die Schlucht zu rudern und wieder zurückzukommen. Es herrscht teilweise Stau, aber es waren alle sehr freundlich und haben die kleine „Auffahrunfälle“ mit Humor genommen. Sumimasen 🙂

@oh.thoseplaces

One of the most stunning landscapes in Kyushu and probably also one of the most touristic ones. However I was lucky to book a boat and imo it was worth it waking up a 2am to secure the slots. The autumn colors and off seasons made this das perfect 🤩 #takachihogorge #japan #kyushu #miyazakiprefecture #japantravel

♬ Watashi no Uso (From „Your Lie in April“) – PianoDeuss

Lohnt sich die Bootsfahrt denn ?

Für mich ja, denn man hat einen anderen Blickwinkel gehabt. Das Licht war unglaublich und gepaart mit dem Herbstlaub und dem doppelten Regenbogen, war es mein absolutes Highlight gewesen.

Reisetipp 5: Probiert Somen, die es das ganze Jahr gibt. Somen ist eigentlich ein Sommergericht, wo Nudeln das Bambusrohr hinuntergleiten und man diese mit den Stäbchen einfangen muss, um nicht zu verhungern. Es macht sehr viel Spaß und war ein einzigartiges Erlebnis. Somen wurde in Takachiho erfunden, daher gibt es diese ganzjährig auch hier. 

Auf dem Weg zu Aso, stoppten wir in Shirakawa Springs, einer heiligen Quelle. Es war absolut nichts los hier und sehr malerisch. Die Herbstlaubfärbung in Kyushu war im vollen Gange und alles leuchtete rot und gold. Einfach unbeschreiblich schön. Unterwegs musste ich mir natürlich ein Maroneneis gönnen, was sehr lecker aber bei den Temperaturen doch sehr kalt war.

Anschließend fuhren wir weiter zu Mount Aso und konnten zum Glück hoch zum Nakadake Crater fahren. Und es wurde plötzlich eisig kalt, um die ca. 0° C. Ich war froh, dass ich Handschuhe und eine Mütze eingepackt hatte, denn der Unterschied von 10 auf 0°C Grad war schon extrem. Trotzdem war es einfach toll den Krater vom Nahen zu sehen.

Wir stoppten dann noch in Kusasenri einem offenen Grasplateau, wo im Sommer Wildpferde grasen. Leider war es heute zu kalt für diese, aber es war trotzdem einfach toll.

Unseren Abschluss fanden wir bei einem romantischen Sonnenuntergang am Baby-Vulkan Komezuka.

@oh.thoseplaces

Simply one of the most beautiful volcanoes in Japan 🌋 #mtaso #kyushu #japan #shirakawasprings #volcano

♬ Originalton – oh.thoseplaces

Reisetipp 6: Mietet euch einen Wagen oder macht eine kleine Gruppen-oder Privattour zu Aso und Takachiho Gorge. Das gibt euch die Flexibilität überall zu stoppen und tolle Spots zu entdecken. Die Tagestour von Fukuoka empfehle ich nicht, da man die Hälfte der Zeit im Bus sitzt und zu wenig Zeit vor Ort hat.

Was benötigt man um als Deutscher in Japan fahren zu dürfen?

Als Deutscher gilt euer Internationale Führerschein nicht, denn Deutschland hat wie Frankreich das Genfer Abkommen nicht unterschrieben. Ihr benötigt eine anerkannte japanische Übersetzung eures Führerscheins, welches ihr schon vorab in Deutschland über Drittanbieter wie ADAC München oder Japan Experiences beantragen könnt. Dies ist relativ kostenintensiv, zwischen 60-70 €, aber am bequemsten und am schnellsten. Ich selbst habe 2017 meinen Führerschein in Tokyo in JAF (japanisches ADAC) vor Ort übersetzen lassen. Leider gilt die Übersetzung nur ein Jahr. Seit März 2025 werden keine Vor Ort Anträge angenommen. Man muss die Anträge nun online unter https://english.jaf.or.jp/driving-in-japan INNERHALB Japans beantragen. Die Bearbeitung dauert jedoch bis zu 14 Tage. Das macht für uns Touristen recht wenig Sinn oder ?

Lösung: VPN benutzen oder einen Freund fragen, der das mit der japanischen IP-Adresse beantragen kann. Oder alles über einen doch überteuerten Service beantragen. Für meine nächste Japan-Reise werde ich die VPN-Lösung verwenden (Wir reden hier von 22 € vs. 70 € pro Übersetzung).  Mit der JAF habe ich bereits geschrieben (komplett auf Japanisch, danke Google Translate) und mir wurde mitgeteilt, dass man bis zu 14 Tage benötigt. Ich sollte den Antrag ca. 1 Monat vor Anreise beantragen, und erhalte einen Code, den ich am Drucker jedes Konbinis verwenden kann. Der Code gilt nur eine Woche, kann aber über das Portal verlängert werden. Ich berichte 🙂

Mount Aso und Takachiho sind mein absolutes Highlight gewesen und ich kann euch diese nur an Herz legen. Bei meiner nächsten Kyushu-Reise plane ich eine Übernachtung in Kurokawa Onsen und Takachiho, um den abendlichen Kagura Tanz zu sehen. Hierfür wird jedoch ein Mietwagen benötigt. 

 

 

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