Die schönsten Luxushotels Vietnams

Auf meiner letzten Geschäftsreise bereiste ich die schönsten Hotels Vietnams und am meisten begeisterten mich zwei Hotels: das Amanoi und das Six Senses Ninh Van Bay. Beides exklusive Luxusresorts, die nicht unterschiedlicher sein könnten, auch preislich gesehen. Aman Hotels ist bekannt für seine minimalistischen, eleganten Hotels, die ab ca. 1000 USD pro Nacht anfangen, aber man sollte eher mit mehr rechnen, wenn man ein Zimmer mit Meerblick haben möchte. Six Senses Resorts hingegen sehr rustikal gehalten und setzt viel auf Nachhaltigkeit und Öko-Tourismus. Die Six Senses Hotels sind etwas günstiger, mit ab ca. 500 USD pro Nacht und meist inklusive privatem Pool, welches man bei Aman in den höheren Kategorien hat. Ein Amanliebhaber wird daher selten in ein Six Senses Resorts gehen. Das bessere Preis-Leistungsverhältnis hat daher meistens Six Senses, aber es ist reine Geschmackssache.

Amanoi

Das Amanoi liegt ca. 50 Minuten nördlich des Flughafens Cam Ranh in einem abgeschieden Nationalpark. Die Fahrt mit dem privaten Fahrer führt dich vorbei an Fischerdörfern und wunderschönen, einsamen Stränden. Ab und zu überqueren Ziegen, die Straße, sodass man etwas Geduld mitbringen sollte.

Aussicht aus der Ocean Amanoi Villa

Das Amanoi ist mit Abstand das schönste meiner drei Amanbesuche (Amanpuri und Amantokyo). Die Zimmer sind groß und offen gehalten und der Ausblick auf das Meer ist unbeschreiblich schön, daher solltest du ein Zimmer mit Meerblick buchen. Die Villen (ca. 30 an der Zahl) liegen verstreut in einem Nationalpark und bis zur privaten Badebucht sind es ca 15 Minuten Fußweg oder 5 Minuten mit dem Buggy.

Die Einrichtung ist bei allen Villen gleich
Badezimmer
Aussicht aus der Ocean Pavillion Nummer 8

Unten am Strand erwarten dich ein großer Infinity Pool und ein Beach Club. Der Strand ist klein, aber absolut ausreichend und das Meer ist unglaublich klar. Hier im Nationalpark ist es sehr ruhig und abgeschieden. Einzig ein Fischerdorf ist in der Nähe, welches man auch besuchen kann. Da man sonst das Resort nicht verlässt, empfiehlt sich das einzige Restaurant im Hotel. Tagsüber kann man ansonsten Wandern gehen oder Ausflüge buchen.

Beach Club
Golden Beach

Fazit: Das Amanoi ist mein absolutes Lieblingsaman in Asien und immer eine Reise wert. Es ist für Naturliebhaber und Wellnesssuchende ein Paradies, jedoch werden Reisende, die Action wollen hier nicht glücklich. Für ein unvergessliches Erlebnis empfehle ich eine Buchung ab Ocean Pavilion, weil die Aussicht einfach traumhaft ist. Wer mehr Privatsphäre sucht und seine Unterkunft nicht verlassen möchte, sollte sich die Ocean Pool Villen oder die Amanoi Pool Villa anschauen. Mehr erfahrt ihr hier: https://www.aman.com/resorts/amanoi/pavilions-villas

Six Senses Ninh Van Bay

Das Six Senses Ninh Van Bay liegt auf einer Halbinsel vor Nha Trang und ist ca. 1 ½ Stunden vom Flughafen entfernt. Vom privaten Pier fährt man mit einem Shuttleboot bzw. Privatboot in ca. 30 Minuten auf die Halbinsel Ninh Van Bay. Die Fahrt ist meist entspannt und man bekommt Getränke und Handtücher gereicht.

Am Privaten Pier

Sobald man den Boden betritt, ist man in Urlaubsstimmung, denn überall findet man zauberhaftes Dschungelfeeling meets Beach. Der Check In erfolgt über einen überdachten Pavilion im Zentrum der Insel. Dann geht alles recht schnell und man wird per Buggy zu seiner Villa gebracht, wo auch schon ein eigenes Fahrrad zur Erkundung der Insel wartet. Das Hotel ist rustikal und sehr offen gehalten, und Achtung es sind sehr viele Stufen, auch zum Restaurant oder zu den Hill Villen. Für Ältere und Kinder sind daher diese Villen nicht geeignet, aber dafür gibt es ja auch die klassischen Beach Villen.

Rock und Water Villen

Es gibt genau 10 Villen, die am Wasser liegen, 5 davon haben direkten Wasserzugang (Water Villa) und die Rock Villen (die keinen Zugang haben). Meine persönliche Empfehlung ist eine Water Villa, da ich gerne direkt ins Wasser springe. Die Hill View Villen sind auch sehr schön, aber die 10.000 Stufen hoch und runter bringen mich um. Die Aussicht ist jedoch traumhaft, daher solltet ihr beim Morgenyoga unbedingt mitmachen 🙂

Six Senses arbeitet viel mit Holz, daher wirkt alles etwas rustikal und einfach, aber mit viel Liebe zum Detail. Ich mag diesen Stil sehr, aber jemand der absoluten Oberluxus gewöhnt ist, wird definitiv nicht glücklich. Die Villen sind alle auf dem ganzen Areal verteilt, daher benötigt man gutes Beinwerk, um zum Restaurant zu Laufen, zu radeln oder ein Buggy zu bestellen. Ich liebe Radeln, und bin daher zum Spa und zum Restaurant by the Bay geradelt. Wer gerne taucht oder schnorchelt, kann dies gut vor dem Restaurant by the Bay machen. Das Wasser ist auch hier klar und es gibt einiges an kleinen Fischen. Taucher sollten sich lieber ein Boot mieten und vor die Inseln schiffen lassen.

Badezimmer
Strand vor der Beach Villa

Wenn du mehr als 5 Nächte bleibst, kannst du das tolle Sweet 16 Special nutzen und mehrere Aktivitäten kostenlos nutzen, zum Beispiel Sunset Hiking, Sunset Cruise oder einen Kochkurs belegen. Dieser findet direkt am Strand statt und macht Spaß. Der Chefkoch und ich verstanden uns auf Anhieb und genossen das Zubereiten von Sommerrollen und Süß-Saurer-Suppe (auf vietnamesisch heißen die Gerichte Goi Cuon und Sup Canh Chua). Gerichte, die vornehmend im Süden zubereitet werden und mein Saigon-Herz schneller schlagen lässt.

Fazit: Let’s go to the wild jungle and discover the original Vietnam. Wer eine gute Mischung aus Aktivitäten, Strand und Erholung sucht, wird hier definitiv fündig.

Mehr Info findest du hier:https://www.sixsenses.com/en/resorts/ninh-van-bay/accommodation

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