Miss Mae in Bangkok – Teil 1

Es gibt Städte, die man liebt oder hasst. Los Angeles zum Beispiel finde ich einfach nur hässlich. Kein richtiges Downtown, Malls Malls und Malls, der ewig lange Hollywood Boulevard und diese Fake Menschen, einfach keine schöne Stadt. San Francisco hingegen ist eine Traumstadt. Der schöne Ocean Beach (mit dem tollen Strandhaus meiner Freunde :p ), die Hügel und die legendäre Straßenbahn. Vielleicht habe ich auch einfach nur zu oft „Plötzlich Prinzessin“  und „Full House“ gesehen, aber diese Stadt ist für mich legendär. Und eben dieses Gefühl habe ich auch bei Bangkok. 

Letztes Jahr habe ich ganze 7 Tage in „Krung Thep Mahanakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Ayuthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udomratchaniwet Mahasathan Amon Piman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit “ verbracht. Oops, habe ich mich da vertippt? Nein, sicherlich nicht, denn dies ist der richtige, ausgeschriebene Name von Bangkok.

Onkel Wikipedia erklärt : „Stadt der Devas, große Stadt [und] Residenz des heiligen Juwels Indras [Smaragd-Buddha], uneinnehmbare Stadt des Gottes, große Hauptstadt der Welt, geschmückt mit neun wertvollen Edelsteinen, reich an gewaltigen königlichen Palästen, die dem himmlischen Heim des wiedergeborenen Gottes gleichen, Stadt, die von Indra geschenkt und von Vishvakarman gebaut wurde“

Kurzum dann lieber Bangkok. Bangkok Baby!

Geplant waren rund 4 Tage, aber das Wetter war Anfang März in Hanoi etwas grau und nass und wir wissen alle, dass ich ein Sonnenkind bin, sodass meine Freundin und ich den Flug nach Bangkok umgebucht haben. Schauen wir mal auf meine Checkliste, bevor es nach Thailand geht.

– Südvietnam inklusive Mekong-Delta (schwimmende Märkte) und Saigon (Rollerfahren, Essen und Feiern)  √ – Zentralvietnam inklusive Hoi An und Hue (die alte Hauptstadt unkonventionell mit dem Motorrad erkundet und Hoi An mit dem Rad erkundet) √ – Nordvietnam inklusive Halong-Bucht und Sapa (wo man natürlich seine in Hanoi überteuert erworbene Winterjacke einem Hmong Mädchen in die Hände drückt und sagt: „Brauch ich nicht mehr, ich fahr nach Bangkok!“ √

Ich würde mal sagen: Goodbye Vietnam, Here we come Thailand!

In Bangkok kann man vieles machen. Meine Lieblingsbeschäftigungen waren und sind es heute noch Essen, Shoppen und Massagen. Shoppen kann man in den modernen Einkaufszentren Siam Centre, Siam Paragon, MBK und Terminal 21. Etwas günstiger als in Deutschland, aber definitiv zu teuer für Asien. Wer nur Kleidung kaufen will, ist im Pratunam Mall besser bedient. Ein riesiger Komplex, bestehend aus drei Malls, gefühlte 30 ° C im Schatten und Handeln wie auf einem Basar. Wenn Ihr gerade dort seid, solltet ihr auch das Amari Watergate ausprobieren. Tolles 4 Sterne Stadthotel (besonders die Executive Lounge und die Executive Suites sind genial*hust*) gegenüber von der Mall. Leider finde ich die Lage einfach nicht gut. Man ist zwar im Zentrum, aber fernab der nächsten Ubahn oder Skytrain (ca. 25 Min bei 35 °C sind kein Spaß). Mit dem Taxi ist man auch nicht schneller, da man permanent im Stau steht. Dann lieber Tuk Tuk fahren!

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Mit dem Flußtaxi gut und günstig zu den Attraktionen kommen

Besser bedient ist man mit einem Flußtaxi, das mit ca. 13 Thai Baht unglaublich günstig ist. Man schippert entspannt den Chao Praya Fluß entlang Richtung Wat Arun und Royal Palace, steht nicht im Stau und kann tolle Bilder schießen. Lasst euch nicht von den teuren 300 Thai Baht Tickets am Pier erschrecken. Die „richtigen“ Tickets bekommt ihr auf dem Boot, wo die Verkäuferin rumgeht und Tickets ausstellt. Mit dem Flusstaxi sind wir auch zu der schönsten Attraktion der Stadt gefahren: Wat Arun, der Tempel der Morgenröte.

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Sicherlich gehört dieser Tempel zu den meist besuchten Tempel des Landes, aber dieser Tempel ist es wert. Es gibt unendlich viele Tempel in Thailand, aber Wat Arun ist einfach nur WOW. Die Architektur, die Aussicht, einfach alles ist gigantisch.

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Wir sind relativ spät zu Wat Arun aufgebrochen, da wir uns vom gestrigen Abend in der Sirocco Sky Bar at Lebua Tower (Hangover 2 Bar) und dem Ku De Ta Club im W Hotel erholen mussten. Long Story Short: Wir trafen an der Cocktail Bar ein paar Belgier, die uns den neusten Club der Stadt zeigen wollten. Na dann sagt man doch nicht nein und feiert bis in die Puppenstunden! Mit einem ziemlichen Kater brachen wir dann gegen 3 Uhr Mittags auf nach Wat Arun. Von unserem Hotel haben wir ca. 1 ½ Stunden gebraucht (mit der MRT und der Skytrain zu Saphan Taksin, dann mit dem Boot mit der gelben oder orangenen Flagge nach Ta Thien, und dort ein Longtailboot auf die andere Seite nehmen) Kosten im März 2014: 13 TBH für das Boot, 100 THB Eintritt für Wat Arun).

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Die meisten Gruppen und Touristen sind bereits gegangen, sodass nur noch eine Hand voll Individualtouristen wie wir unterwegs waren. Als auch die letzten gegangen sind, schlichen meine Freundin und ich nochmal nach oben, um diese fantastischen Bilder zu schießen. 

 

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